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Die Luft, die wir einatmen, täglich zwischen 6700 l (Schlaf) und 8600 l (körperliche Hoch-Leistung), ist ein Gemisch aus verschiedenen gasförmigen Komponenten: Alle zusätzlichen
Komponenten sind Verunreinigungen und Schadstoffe: |
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Ø
Kohlendioxid (CO2) Ø
Stickoxide (NOx) Ø
Kohlenmonoxid
(CO) Ø
Kohlenwasserstoffe
(HC) Ø
Organische
Verbindungen wie Aldehyde Ø
Anorganische
Verbindungen wie Schwefeldioxid (SO2) Ø
Staubförmige
anorganische Stoffe wie Ruß Flugasche und Feinstaub (PM 10).
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| Luftschadstoffe und Transitverkehr | |
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Bezogen
auf den Verkehr, hat insbesondere der Schwerverkehr einen großen Anteil
an den Schadstoffemissionen.
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Trotz stetiger Verschärfung der Abgasnormen für LKW wir der dadurch erzielbare Nutzen für die Luftreinhaltung durch den stark steigenden Transitverkehr wieder aufgefressen, so dass es auch zunehmend schwerer wir die EU-Klimaschutzziele zu erreichen. Diese
Auswirkungen werden wir natürlich auch in der Südpfalz zu spüren
bekommen, wenn die B 10 vierspurig ausgebaut wird und der
LKW-Transitverkehr überproportional zunehmen wird. |
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| Geologie und Klima | |
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| In der Nacht kühlt sich die Luft ab und fließt
zum tiefsten Punkt. Im Talgrund
sammelt sich die kalte Luft zu einem Kaltluftsee. |
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Zusätzlich kommt es aufgrund von Inversions-Wetterlagen
häufig zu einer Behinderung des vertikalen Luftaustausches in dem stabile
Schichtungen der bodennahen Luftmassen auftreten. In der Nacht kühlt sich der Boden und die Luft durch Abstrahlung ab, die Luft wird dadurch schwer und fließt in die Mulden und Täler. Es bilden sich sogenannte Kaltluftseen. Eine Temperatur-Inversion bildet wegen der stabilen Schichtung eine Schranke für den Austausch der Luftmassen. Bodennahe Emissionen können nicht über diese Schranke hinweg nach oben entweichen und sammeln sich im Kaltluftsee. Gravierend
verstärkt zeigt sich dieser Effekt während der Morgen-, Abend- und
Nachtstunden (5-fach höhere Emissionsbelastungen) und im Winter (4-fach höhere
Emissionsbelastung).
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| Auswirkungen der Luftschadstoffe auf den Menschen | ||||||||||||||
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Unter Luftschadstoffen verstehen wir Stoffe, die in der Luft in Konzentrationen vorhanden sind, die den Menschen und oder seine Umwelt direkt und indirekt beeinträchtigen oder schädigen. Neben den ökologischen Schäden wie saurer Regen, Waldsterben, Smog und den globalen klimatischen Veränderungen wie Treibhauseffekt und Ozonloch wird durch die Schadstoffe auch der Mensch unmittelbar beeinträchtigt:
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Belästigung
durch schlechte Gerüche und Rauch. ·
Reizungen
der Augen und Atemwege. ·
Beeinträchtigung
der Atemfunktionen. ·
Erhöhte
Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten und Infektionen. ·
Erkrankungen
der Atemorgane, insbesondere chronische Bronchitis. ·
Verminderung
der körperlichen Leistungsfähigkeit. ·
Erhöhte
Gefährdung bei Herz- und Kreislaufkrankheiten. ·
Lungenkrebs. ·
Zentralnervöse
Störungen und Schädigungen von Enzymen.
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Auswirkung
der Luftschadstoffe in Zahlen:
Quelle:
(UPI-Heidelberg)
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B10
Landau – Pirmasens: Abgasvolumen
von 3500 LKW/Tag |
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Füllvolumen von 1750 Heißluftballons
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